Kalenderblatt Februar 2007
Klausur im Appenhof:

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Anfang Februar nahmen wir uns drei Tage Zeit, um gemeinsam mit allen Beteiligten des Modellprojektes die Weichen für eine konstruktive Zusammenarbeit zu stellen. Der Appenhof ein idyllischer Bauernhof, irgendwo zwischen Nossen und Meißen bot uns ein einsames Ambiente, welches uns vor jeder Ablenkung bewahrte.
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Inhaltlich arbeiteten wir an:
- Philosophie des Modellprojektes,
- Vorstellen der Konzeptionen in den Standorten, - Gegenseitigen Erwartungen,
- Vorstellen des Konzeptes der wissenschaftlichen Begleitung, - Definition von Jungenarbeit und der Präsentation des Projektes.
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In der Klausur wurde folgende Philosophie der gemeinsamen Arbeit vereinbart:

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Ressourcenorientierung
In unserer gemeinsamen Arbeit wollen wir an den Ressourcen der Jungen ansetzen.
Die Praktiker sind Experten für ihr Arbeitsfeld
Projektleitung und wissenschaftliche Begleitung möchten die Praktiker mit dieser Haltung ernst nehmen und unterstützen.
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Reflexion: Das Modellprojekt braucht eine wache, lebendige und bewusste Reflexion der Praxis.

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Ernsthaftigkeit – Fehlerfreundlichkeit:
Wir möchten im Modellprojekt gern mit einer großen Fehlerfreundlichkeit arbeiten. Aus Fehler können wichtige
Erkenntnisse wachsen. Wenn Fehlerfreundlichkeit und Ernsthaftigkeit gemeinsam in die Praxis einziehen, dann wird Arbeit professionell.
Fehler dürfen gemacht werden, sie müssen aber konstruktiv reflektiert und daraus konkrete Veränderungen abgeleitet werden. |
Pädagogische Grundhaltung:
Für die Arbeit mit den Jungen benötige ich ein reflektiertes Selbstverständnis als Jungenarbeiter. Diese Grundhaltung prägt die Praxis und Qualität.
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