Modellprojekt - Jungenarbeit Sachsen

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Kalenderblatt April 2007

Fortbildung:
Wir machen jetzt mal Jungenarbeit …
von einer Methode zur pädagogischen Grundhaltung

vom 25.-27. April 2007 in Kohren-Sahlis mit Joachim Majunke, Diplom-Pädagoge, Familientherapeut, systemischer Supervisor

Geschlechtsbewusste Jungenarbeit braucht Beziehung und Kontakt zu Jungen. Jungen begegnen uns in unseren Rollen als Pädagogen. Wir sind also Vorbild und Jungen sind uns ein Spiegel in unserer Biografie. Es ist deshalb notwendig, nach eigenen biografischen Entwicklungen zu schauen und eine eigene reflektierte Grundhaltung als Jungenarbeiter zu entwickeln.

Die Pädagogische Haltung für die Jungenarbeit
setzt sich zusammen aus den individuellen Erfahrungen, den persönlichen Erlebnissen und den dazugehörigen Bewertungen der Pädagogen. Diese Erfahrungen werden durch eine subjektive Brille betrachtet.

Durch diese Brille betrachte ich Jungen und deren Welt. Ziel ist es die Bewusstheit für Jungen zu erhöhen und die eigene Neugier zu erhalten.

 


Konzept für die Jungenarbeit.

Es gibt ganz unterschiedliche Konzept für eine geschlechtsbewusste Jungenarbeit, die sicherlich als Orientierung genutzt werden können. Wichtig ist es aber ein Konzept auf die individuellen Rahmenbedingungen der Einrichtung abzustimmen. In einem Konzept kommen die Allgemeinheiten zum Tragen und aber auch das ganz persönliche der Pädagogen und der Einrichtung zum Tragen.

Konzepte sind nie statisch sondern immer im Fluss und müssen die Veränderungen der Zielgruppe, der personellen Gegebenheiten, der räumlichen Möglichkeiten beachten.

Bestandteile eines Konzepts.
Allgemeine Überlegungen – Wie wachsen Jungen auf?
Mein Rahmen – mein Handlungsfeld
Wissen aus den Bereichen Entwicklungspsychologie, Soziologie, Kultur, Gesellschaft und Biologie
Gesellschaftliche Rollenbilder und die dazugehörigen Erwartungen
Welche Herausforderungen haben Jungen im Leben?
Lernziele – Themenfelder
Ansätze und Gestaltungsräume der Jungenarbeit
Die Persönlichkeit der Pädagogen als zentrales Handwerkszeug
Selbstreflexion, Grenzen, Möglichkeiten der Pädagogik des Einzelnen.


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