Wofür stehen wir ...
Unser Modellprojekt möchte Arbeitsformen und Themen der Jungenarbeit in Sachsen erproben, weiterentwickeln und professionalisieren.
Im Modellprojekt Jungenarbeit wollen wir:
- Jungenarbeit nachhaltig in die Modellstandorte verankert haben
- Eine Professionalisierungsdebatte über Jungenarbeit in Sachsen angeregt haben
- Jungenarbeit als Querschnittsthema etablieren
- Leitlinien zur Jungenarbeit erarbeitet und ein
- Curriculum für eine Zusatzqualifikation für Jungenarbeiter entwickelt haben
Mit welcher Grundhaltung wollen wir mit den Jungen arbeiten?
In der konkreten Arbeit möchten wir sehr bewusst an den Stärken der Jungen ansetzten, mit einem ressourcenorientierten Blick akzeptieren, was sie gut können und ihnen dann eine weitere Vielfalt eröffnen, um ihre Handlungsmöglichkeiten zu erweitern..
Wir wollen dabei Jungen Freiräume anbieten, die sie nutzen können
- als Vergewisserungsraum, der Unsicherheiten und Fragen ohne Wertung zulässt
- als Übungsraum, um neue Verhaltensweisen ohne Repressalien auszuprobieren
- als Erlebnisraum, um lustvolle Begegnungen mit sich und anderen Jungen zu eröffnen.
- als Schonraum, um sich nicht in einem ständigen Konkurrenzverhalten gegenüber den Mädchen zu fühlen
Die Formulierung der "Freiräume" verdanken wir Christoph Grote und Axel Hengst von "mannigfaltig" Institut und Verein für Jungen- und Männerarbeit.
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