Modellprojekt - Jungenarbeit Sachsen

Was bieten wir an ...

Seminare 2009

Auch Indianer kennen Schmerz!?
Grundlagen der Jungenarbeit

Jungen haben in ihrer Sozialisation häufig gelernt, Gefühle der Hilflosigkeit, Ohnmacht und Angst zu verdrängen oder sich strategisch, beispielsweise auf aggressive „männliche“ Art mitzuteilen und aufzutreten. In diesem Tagesseminar wollen wir den Blick hinter diese „Jungenfassaden“ schärfen.

Was bedeutet Junge-Sein? Wie gestaltet sich gelingende männliche Sozialisation? Was sind jungentypische Bedürfnisse?

Im Modellprojekt Jungenarbeit Sachsen haben wir verschieden Ansätze von Jungenarbeit erprobt und pädagogische Ableitungen für die Praxis erarbeitet. Diese werden im Seminar vorgestellt und eine Anwendung in den pädagogischen Alltag angeregt.

Geschlechtsbewusste Jungenarbeit braucht Beziehung und Kontakt zu Jungen. Jungen begegnen uns in unserer Rolle als Pädagog/inn/en. Wir sind also Modell und Jungen sind uns ein Spiegel unserer eigenen Biografie. Es ist deshalb sinnvoll, nach den eigenen biografischen Entwicklungen zu schauen, um professionelle Beziehung zu gestalten.

Wir vermitteln Handwerkszeug, das den Schritt von der Arbeit mit Jungen, hin zur Jungenarbeit unterstützen kann.

Inhalte:

    • Grundlagen männlicher Sozialisation
    • widersprüchliche Rollenanforderungen an Jungen
    • Mann-sein versus Männlichkeit
    • Phasenmodell zur Implementierung von Jungenarbeit

 

Zielgruppe: 
Erzieher/innen und Sozialpädagog/inn/en aus der Kinder- und Jugendarbeit

Referent:
Peter Wild, Diplom-Sozialpädagoge (FH), Mediator, Coach
Leiter des Landesmodellprojektes Jungenarbeit Sachsen

Ort:
Evangelisches Freizeitheim Rehgarten, Röhrsdorf

Termin:
20. April 2009

Kosten:
Seminar, inkl. Verpflegung
Mitglieder: 35,00 EUR
Nichtmitglieder: 40,00 EUR

Ansprechpartner:
Peter Wild, Durchwahl: 0371/5336411 E-Mail: wild@modellprojekt-jungenarbeit.de

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